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Die Magie der Begegnung – Personzentrierte Beziehungsgestaltung aus neurowissenschaftlicher Sicht

Die Magie der Begegnung – Personzentrierte Beziehungsgestaltung aus neurowissenschaftlicher Sicht
Innerhalb der Neurowissenschaften ist es in den letzten Jahren zu einem großen Zuwachs an Erkenntnissen gekommen.
Diese bestätigen die theoretischen Positionen des Personzentrierten Ansatzes in hohem Maß (Lux, 2007). Im Workshop wird die Relevanz neurowissenschaftlicher Befunde für die personzentrierte Beziehungsgestaltung zur Diskussion gestellt. Eingegangen wird auf neurobiologische Prozesse die an der Verwirklichung des personzentrierten Beziehungsangebots beteiligt sind.
Der Schwerpunkt wird dabei auf die Wirkung des personzentrierten Beziehungsangebots aus neurowissenschaftlicher Sicht gelegt. Anhand der Wirkfaktoren „Sicherheit“, „Vertrauen“, „Interpersonelle Synchronisierung“, „Paraphrasierung des Erlebens“ und „Dialogische Erkundung des Erlebens“ wird dargestellt, wie das personzentrierte Beziehungsangebot weitrechende neurobiologische Prozesse beim Gegenüber anregen kann (Lux, 2020). Abschließend wird auf das Modell des Kontaktkreises (Lux, 2010; Lux, 2014) eingegangen, das vielfältige Wechselwirkungen zwischen den an der Beziehung beteiligten Personen auf neurobiologischer und psychosozialer Ebene zusammenfasst. Es wird angenommen, dass diese Wechselwirkungen an der konstruktiven Entwicklung von Beziehungen mitwirken und die Entfaltung der Aktualisierungstendenz bei den beteiligten Personen unterstützen – die Magie der Begegnung.

Weitere Informationen

Kursbeginn: 30.10.2021 12:00
Kursende: 30.10.2021 17:00
Ort: 55286 Wörrstadt
Preis: 55 Euro
GwG-Preis: 45 Euro
Ermäßigter Preis: 30 Euro
Ermäßigungsberechtigte Gruppen: GwG-Weiterbildungdsteilnehmende
Umfang: 6 Unterrichtseinheiten
Referenten/-innen: Michael Lux