
Meist in der Nacht, wenn alle Außenreize ausgeschaltet und wir nicht mehr „in der Welt“ sind entstehen innerhalb von Sekunden Traumgeschichten, an denen wir in unterschiedlichen Rollen beteiligt sind: als Verfasser/-in, als Regisseur/-in und als Schauspieler/-in. Was genau drücken diese Geschichten aus, worauf weisen sie mich hin, wie kann ich sie verstehen?
Carl Rogers zählt den Traum neben anderen intuitiven Ausdrucksformen erst spät in seinem Lebenswerk auf – als ein Ausdruck der Aktualisierungstendenz, der dem Bewusstsein voranschreitet.
Das Konzept von Eugene Gendlin, seinem Schüler und Nachfolger, versteht Träume als Phänomene, die durch Focusing-Prozesse zum Leben erweckt werden können.
Ihm zufolge sind Träume Ausdruck unseres strukturgebundenen Erlebens und das Ziel der Arbeit mit ihnen besteht darin, die innere Fortsetzungsordnung, den „Fluss des Erlebens“ wieder in Gang zu bringen.
Die personzentrierte und erlebensbezogene Traumarbeit verzichtet auf Deutungen und Interpretationen jeglicher Art und setzt stattdessen auf die erlebensnahe Begleitung des individuellen Traumerlebens.
„Wer wagt, durch das Reich der Träume zu schreiten, gelangt zur Wahrheit.“ (E.T.A. Hoffmann)
Wir werden daher mit verschiedenen kreativen Mitteln, die körperlich gefühlten Bedeutungen der „mitgebrachten“ oder an diesem Wochenende erträumten zu erfassen versuchen.
Theoretische Säulen, aber keineswegs Voraussetzung für dieses Seminar, sind der Personzentrierte Ansatz nach Carl R. Rogers und eine erlebensbezogene Haltung, wie wir sie bei Eugene Gendlin, dem Begründer des Focusing, finden. An Träumen interessierte Menschen, Anfänger/-innen und Fortgeschrittene sind gleichermaßen willkommen.


Was mich bewegt ...
"Es liegt viel Erfüllung darin, als Person einfach nur zu wachsen." (Hope Jahren)
In diesem Satz habe ich all das gefunden, was für mich das Besondere, das Inspirierende an der personzentrierten Arbeit nach Carl R. Rogers ausmacht, das, was mich personzentriert beraten und (weiter)bilden lässt: gemeinsam mit anderen in mir, in meinem Gegenüber und in der Welt neue Räume eröffnen, entdecken, gestalten.
Was ich anbiete ...
Nach mehr als 25 Jahren in der pädagogischen Bildungsarbeit und in der Sozialen Arbeit habe ich mich 2018 in eigener Praxis selbständig gemacht.
Ich unterstütze Menschen, einzelne und Gruppen, in Phasen der Reflexion, Neuorientierung und (beruflichen) Entwicklung sowie in Krisen durch unterschiedliche personzentrierte Angebote. Das sind im einzelnen:
- Personzentrierte Beratung
- Personzentriertes Coaching
- Personzentrierte Paarberatung
- Durchführung der zertifizierte Weiterbildung „Personzentrierte Beratung“ (auch im Hochschulkontext)
- Lehrberatung für Teilnehmende der Weiterbildungen Personzentrierte Gesprächsführung, Beratung und Personzentriertes Coaching
- Erlebensbezogenes Concept Coaching
- Personzentrierte Seminare und Workshops
- Praxisbegleitung (Einzelsupervision) und Teamcoaching für Mitarbeitende in der Bildungsarbeit und in der Sozialen Arbeit
- Berufs- und Lebensplanung für Jugendliche und junge Erwachsene und für Eltern, die ihre heranwachsenden Kinder in dieser herausfordernden Zeit unterstützen bestmöglich möchten
Alle Angebote sind auf Wunsch auch online via Zoom oder draußen als BeratungsGEHspräche möglich.
Weitere Informationen hierzu und zu allen genannten Angeboten finden Sie auf meiner Homepage: silkewelge.wordpress.com
In der GwG e.V. ...
In der GwG arbeite ich in der Projektgruppe "Qualitätssicherung in der Weiterbildung Personzentrierte Beratung" mit und engagiere mich in den Austauschgruppen "Der Personzentrierte Ansatz an Hochschulen" und "Der Personzentrierte Ansatz und Soziale Arbeit".
Diplom-Pädagogin
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