Es war Carl Rogers, der immer wieder betonte, dass die Beziehung zwischen Therapeut*in und Patient*in das eigentliche Agens in der Psychotherapie sei. Dieses "Credo" gilt für die Vorgehensweisen der Humanistischen Psychologie und Psychotherapie allgemein, wenn auch in unterschiedlicher Akzentuierung und Ausformung.Darüber hinaus ist seit rund 20 Jahren empirisch belegt, dass die Wirksamkeit von Psychotherapie nahezu vollständig von Bedingungen abhängt, mit denen sich die Kooperation von Therapeut*in und Patient*in beschreiben lässt. Und so wird in allen Therapierichtungen heute ebenfalls auf den Wert der Beziehung verwiesen und die Trias "Empathie", "bedingungslose Akzeptanz", "Kongruenz" gelehrt. Was genau ist gemeint mit "Arbeit in der Beziehung"? Wer versteht was darunter? In einem persönlichen Austausch mit Workshop-Charakter möchte ich mich diesem Konzept so nähern, dass die Teilnehmenden die verschiedenen Aspekte erfahren können, die es aus meiner Sicht hat, und mit ihrer eigenen Vorstellung zu vergleichen vermögen. Durch meinen eigenen beruflichen Hintergrund liegt der Fokus im Bereich Psychotherapie. Das macht mich neugierig darauf, welchen Stellenwert "Arbeit in der Beziehung" in anderen Bereichen humanistisch-psychologischer Begleitung hat. Teilnehmende sind daher angeregt, eigene berufliche Situationen und Erfahrungen zur Sprache zu bringen.
Referent
Roland Raible ist Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut und Assessor des Lehramts. Er lebt in Wangen im Allgäu.
Anmeldung
Anmeldung bitte bis 10. April 2026 an Gisela Erdin gisela.erdinbluewin.ch
Ein freiwilliger Unkostenbeitrag ist willkommen.
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