Die Personzentrierte Systemtheorie (PZS) nach Jürgen Kriz verbindet zwei Perspektiven, die in der Praxis oft getrennt bleiben: den Blick auf die Person mit ihrem subjektiven Erleben und den Blick auf das System mit seinen Dynamiken und Wechselwirkungen. Sie liefert keine Schablonen, sondern eine Landkarte – vier gleichzeitig wirksame Prozessebenen: die personale, die interpersonelle, die organisationale und die gesellschaftlich-kulturelle. In diesem Workshop wird dieses Modell praktisch erfahrbar und unmittelbar auf die eigene beraterische Arbeit angewandt.
ABLAUF
Freitag – Theorie für die Praxis. Die vier Prozessebenen werden praxisnah vorgestellt und an Beratungs-Cases aus der Arbeit des Referenten gezeigt:
Wie lassen sich Anliegen auf den Ebenen verorten, benennen und so bearbeiten, dass tragfähige Lösungen entstehen?
Samstag – eigene Fälle supervisorisch bearbeiten. Die Teilnehmer:innen bringen eigene Fälle aus ihrer praktischen Arbeit mit, die wir gemeinsam auf Basis der PZS supervisorisch durchdenken – vom diagnostischen Blick auf die Ebenen bis zur konkreten Intervention.
FÜR WEN
Zertifizierte Supervisor:innen und Coaches, die ihre Arbeit auf ein tragfähiges theoretisches Fundament stellen und die Komplexität ihrer Fälle handlungsfähig erschließen wollen.
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