Sie sind hier:

Personzentrierte Systemtheorie in der Praxis

Die Personzentrierte Systemtheorie (PZS) nach Jürgen Kriz verbindet zwei Perspektiven, die in der Praxis oft getrennt bleiben: den Blick auf die Person mit ihrem subjektiven Erleben und den Blick auf das System mit seinen Dynamiken und Wechselwirkungen. Sie liefert keine Schablonen, sondern eine Landkarte – vier gleichzeitig wirksame Prozessebenen: die personale, die interpersonelle, die organisationale und die gesellschaftlich-kulturelle. In diesem Workshop wird dieses Modell praktisch erfahrbar und unmittelbar auf die eigene beraterische Arbeit angewandt.

ABLAUF
Freitag – Theorie für die Praxis. Die vier Prozessebenen werden praxisnah vorgestellt und an Beratungs-Cases aus der Arbeit des Referenten gezeigt:
Wie lassen sich Anliegen auf den Ebenen verorten, benennen und so bearbeiten, dass tragfähige Lösungen entstehen?
Samstag – eigene Fälle supervisorisch bearbeiten. Die Teilnehmer:innen bringen eigene Fälle aus ihrer praktischen Arbeit mit, die wir gemeinsam auf Basis der PZS supervisorisch durchdenken – vom diagnostischen Blick auf die Ebenen bis zur konkreten Intervention.

FÜR WEN
Zertifizierte Supervisor:innen und Coaches, die ihre Arbeit auf ein tragfähiges theoretisches Fundament stellen und die Komplexität ihrer Fälle handlungsfähig erschließen wollen.

Infoblatt

REFERENT:
Dr. Robert Waldl
Personzentrierter Psychotherapeut, Sysztemischer Organisationsberater und Coach

ANMELDUNG:
academy@waldl.com

 

Weitere Informationen

Datum: 09.10.2026
Uhrzeit: 14:00 – 17:30 Uhr
Ort: Waldl.com-academy. 1010 Wien / ÖSTERREICH
Preis für Nicht-GwG-Mitglieder: 1090,00 zzgl. USt €
Preis für GwG-Mitglieder: 890 €