
In der personzentrierten Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist das Spiel weit mehr als Beschäftigung. Es ist Ausdruck inneren Erlebens, Beziehungsraum und Möglichkeit zur Selbstentwicklung.
Kinder bringen im Spiel häufig differenzierter zum Ausdruck, was sie sprachlich noch nicht mitteilen können: Gefühle, Konflikte, Beziehungserfahrungen, Ängste und Ressourcen. Besonders in Belastungs- und Krisensituationen eröffnet das Spiel einen geschützten Raum, in dem Erfahrungen verarbeitet und neue Selbstwirksamkeit erlebt werden können. Die therapeutische Begleitung im Spiel erfordert eine personzentrierte Haltung, die von Präsenz, Empathie und Resonanz geprägt ist.
Umfang
Drei dreitägige Veranstaltungen (Do. Nachmittag bis Samstag) – Kompakt, praxisnah und selbsterfahrungsorientiert
Im Mittelpunkt stehen
• das Verstehen kindlicher Spielszenen
• die therapeutische Beziehung im Spiel
• die personzentrierte Begleitung von Ausdrucks- und Entwicklungsprozessen
• die Reflexion des eigenen therapeutischen Handelns
Theoretische Grundlagen werden mit praxisnaher Fallarbeit, Selbsterfahrung und kollegialem Austausch verbunden.
Inhalte
• Grundlagen personzentrierter Spieltherapie
• Beziehung, Interaktionsresonanz und Kongruenz im Spiel
• Begleitung von Regelspiel, Rollenspiel, Konstruktionsspiel sowie Kämpfen und Grenzthemen
• Zugang zu den inneren Themen des Kindes im Spiel
• Zusammenarbeit mit Bezugspersonen und Eltern
Arbeitsweise
• Theorieimpulse
• Arbeit mit Fallbeispielen
• Selbsterfahrungs- und Reflexionsanteile
• Kollegialer Austausch
weitere Termine:
11.-13.03.27, 15.-17.04.27
Donnerstag: 15-19Uhr
Freitag: 9-17 Uhr
Samstag: 9-15Uhr


für Jugendliche, Familien und Einzelpersonen
Fachkräfte aus dem psychosozialen/therapeutischen Bereich
Lehrberatung
Fort- und Weiterbildungen für päd. Fachkräfte
Dipl. Sozialpädagogin
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