Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung e.V.

"Autonomie und Mündigkeit in der Sozialen Arbeit"

26.05.2015

Nachbericht zum "Fachtag Soziale Arbeit" an der FH Potsdam

Ende April fand an der Fachhochschule Potsdam der "Fachtag Soziale Arbeit" statt: ein Studienprojekt der Fachhochschule unter Betreuung von Prof. Dr. Heiko Kleve. Die Veranstaltung sollte eine Plattform für Austausch und Diskussion schaffen. So stellten die Initiatoren die Frage, wie selbstbestimmt die Praxis der Sozialen Arbeit umgesetzt werden kann, wie autonom und mündig Klienten/innen Sozialer Arbeit sein können und dürfen und inwiefern diese Autonomie und Mündigkeit seitens des Staates tatsächlich gewollt ist. In den Pausen gab es Gelegenheit, mit den Teilnehmenden - Studierenden, Praktikern/innen, Lehrenden und auch Klienten/innen - zu diskutieren. Auch die GwG war mit einem Stand vor Ort vertreten: Hier kamen GwG-Vorstandsmitglied Marion Locher und Sylvia Rasch, Regionensprecherin für Berlin/Brandenburg, mit den Studierenden und anderen Teilnehmenden ins Gespräch: eine hervorragende Gelegenheit, den PZA und die GwG auch beim Nachwuchs bekannt zu machen. Die Studierenden waren insbesondere interessiert an der Weiterbildung zum/zur Personzentrierten Suchttherapeuten/in und an der Counsellor-Weiterbildung. Bemerkenswert war, dass die meisten mit dem Begriff Personzentrierter Ansatz wenig anzufangen wussten - der Name Carl Rogers war dagegen fast allen vertraut. Im Herbst 2015 sollen die Erkenntnisse der Fachtagung in einem Sammelband veröffentlicht werden.

Marion Locher & Sylvia Rasch