Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung e.V.

Presse und Aktuelles

Köln, 10. Februar 2013

Der Tod ist kein Tabuthema – „Tag der Kinderhospizarbeit“ am 10. Februar

PRESSEMITTEILUNG

Etwa 22.600 Kinder in Deutschland sind nach Angaben des Deutschen Kinderhospizvereins (DKHV) unheilbar krank, 1.500 von ihnen sterben pro Jahr. Der „Tag der Kinderhospizarbeit“ am 10. Februar macht die Bevölkerung auf das Thema aufmerksam und würdigt die Arbeit der Mitarbeiter in Hospizen. „Wer diese Aufgabe haupt- oder ehrenamtlich übernimmt, erlebt über einen längeren Zeitraum – häufig über mehrere Monate und Jahre – hautnah die Situation in der Familie, die Herausforderungen und die alltäglichen Momente“, sagt Martin Gierse, Geschäftsführer des DKHV. „Daher ist es elementar, dass diese Erfahrungen reflektiert werden.“ Das geschieht im DKHV in regelmäßigen Gruppengesprächen und Supervisionen sowie im Rahmen von Fort- und Weiterbildungen.

Um Menschen auf ihrem letzten Lebensweg zu begleiten und Angehörige in der Phase der Trauer zu stärken, ist der Personzentrierte Ansatz eine wertvolle Stütze. Auch die GwG – Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung bietet daher für den Bereich Hospizarbeit umfangreiche Bildungsmaßnahmen an. „Sterbende erzählen mir in Gesprächen immer wieder von verpassten Gelegenheiten, sich positiv zu entfalten. Sie bedauern zum Beispiel, ihre Gefühle zu wenig ausgedrückt oder zu wenig Zeit mit Freunden verbracht zu haben“, sagt GwG-Ausbilderin Anke Well, die selbst als pastoralpsychologisch weitergebildete Pastorin in einem Göttinger Hospiz tätig ist. „Der Ausbildungsgang der GwG schult den Blick für die positive Entwicklung der Persönlichkeit sowie die Wertschätzung und Empathiefähigkeit gegenüber Sterbenden und ihren Angehörigen.“


GwG-Ansprechpartner für die Presse:
Pastorin Anke Well
Hospiz an der Lutter
Tel.: 0551 50341292
Mail: a.well@ekweende.de